Kategorie: Veranstaltungen

  • Verlegung von Stolpersteinen für die jüdischen Familien Hoffmann und Pagener

    Verlegung von Stolpersteinen für die jüdischen Familien Hoffmann und Pagener

    Am Mittwoch, dem 23. September 2026, um 12.00 Uhr werden vor den Wohnhäusern in der Raiffeisenstraße 16 und 19 in Rastede Stolpersteine verlegt. Sie sollen an die Mitglieder der jüdischen Familien Hoffmann und Pagener erinnern, die von den Nazis verfolgt und vertrieben wurden. Norbert, Anna, Ruth und Ingrid Pagener sowie David und Siegfried Hoffmann wurden ermordet. Arend, Carla und Hermann Hoffmann konnten nach Australien fliehen.

    Zur feierlichen Stolpersteinverlegung werden Angehörige der Familie Hoffmann aus Südaustralien anreisen. Schüler*innen der KGS Rastede berichten über das Schicksal der verfolgten, vertriebenen und ermordeten Familienmitglieder.

    Auf der Webseite des Projekts „Radeln gegen Rassismus“ gibt es ausführliche Informationen über die jüdische Familie Hoffmann und die jüdische Familie Pagener aus Rastede.

  • Verlegung von Stolpersteinen für Familie Hattendorf

    Verlegung von Stolpersteinen für Familie Hattendorf

    Am Montag, den 9. Februar, um 9.00 Uhr verlegte der Künstler Gunter Demnig die ersten Stolperteine in Rastede. Diese erinnern vor ihrem ehemaligen Wohnhaus in der Schloßstraße 16 an Karl, Klara, Selma und Hinrich Hattendorf.

    Ab 1933 wurde die jüdische Familie Hattendorf in Rastede schickaniert und verfolgt. Im Zuge der Novemberpogrome 1938 wurde Karl Hattendorf verhaftet und für ca. zwei Wochen im KZ Sachsenhausen interniert. Die ganze Familie wurde im Frühjahr 1940 aus Rastede vertrieben. Karl und Klara Hattendorf mussten in ein „Judenhaus“ in Hamburg ziehen. 1942 wurden sie ins KZ Theresienstadt deportiert und dort ermordet. Ihre Selma Hattendorf kam 1944 in ein Arbeitslager in Kassel. Selmas Sohn Hinrich musste ins Heim. Beide überlebten den NS-Terror.

    Foto: Selma Hattendorf um 1943 und „Judenstern“ aus ihrem Nachlass

    Herzlichen Dank an alle, die zum Gelingen der Stolpersteinverlegung beigetragen haben.

    Betonsteine mit glänzender Messingoberfläche wurden in den Fußweg eingebettet.
    Zuerst bereiteten Gunter Demnig und Ulrich Becker den Fußweg vor.
    Gunter Demnig setzte den ersten Stolperstein ein.
    Zwei Mitarbeiter des Bauhofs unterstützten ihn bei der Verlegung.
    Die Schülerinnen Johanna Oehne-Berdau…
    … und Elisaveta Apukhtina berichten über das Schicksal der jüdischen Familie Hattendorf.
    Geli Wald las den letzten Brief von Klara Hattendorf an ihre Tochter Selma vor.
    Fast 200 Menschen gedachten der jüdischen Familie Hattendorf.

    Presseberichte über die erste Stolpersteinverlegung in Rastede (Links zu externen Webseiten)

    in der Rasteder Rundschau: https://www.rasteder-rundschau.de/2026/02/09/steine-die-zum-stolpern-bringen/

    in der Nordwest-Zeitung: https://www.nwzonline.de/ammerland/stolpersteine-erinnern-an-ns-opfer-gunter-demnig-verlegt-erstmals-steine-in-rastede_a_4,2,3774494623.html

  • Nie wieder!

    Nie wieder!

    Am Samstag, den 9. November 2025, gedenken wir aller jüdischen Opfer des Nationalsozialismus. Indem wir die Geschichte der jüdischen Mitbürger und Mitbürgerinnen unserer Gemeinde erzählen, erzählen wir auch eine Geschichte von Ausgrenzung, Verfolgung, Vertreibung und Deportation in der Gemeinde Rastede. Unter dem Titel „Nie wieder!“ wollen wir ein Zeichen setzen gegen Antisemitismus und Rassismus, für Vielfalt und Gemeinschaft. Der Gedenkgang am Sonntag, den 9. November 2025, beginnt um 16.00 Uhr am Rasteder Rathaus. Von dort begeben wir uns zu den ehemaligen Wohnhäusern der jüdischen Familien in der Raiffeisenstraße, Bahnhofstraße und Schloßstraße. Die letzte Station des Gedenkgangs bildet das Rasteder Palais.

    Eine Veranstaltung in Kooperation mit der kvhs Ammerland.

  • NS-Zwangsarbeiter*innen und Kriegsgefangene in Rastede

    NS-Zwangsarbeiter*innen und Kriegsgefangene in Rastede

    Diese geführte Radtour mit acht Stationen in Rastede und Hahn-Lehmden wird vom ADFC Ammerland im Rahmen des Projekts „Radeln gegen Rassismus“ durchgeführt. Die Durchführung erfolgt in Kooperation mit der KVHS Ammerland – Projekt „Demokratie leben!“.