Am Montag, dem 9. November 2026, gedenken wir mit aller jüdischen Opfer des Nationalsozialismus. Unter dem Titel „Nie wieder!“ wollen wir ein Zeichen setzen gegen Antisemitismus und Rassismus, für Vielfalt und Gemeinschaft.
Der Gedenkgang beginnt um 18.00 Uhr mit Redebeiträgen am Rasteder Palais. Von dort begeben wir uns durch die Feldbreite zur Südender Straße. Vor dem Haus mit der Nummer 24 wird ein Stolperstein zur Erinnerung an Dina Röben, geborene Türk, verlegt.
Die Rastederin Dina Röben war jüdischer Abstammung. Im Januar 1944 wurde sie ins KZ Theresienstadt deportiert. Nach Kriegsende kehrte sie schwer krank nach Rastede zurück. Sobald sie wieder gesund war, wanderte sie in die USA aus.
Nachfahren von Dina Röben leben bis heute in Rastede. Ihre Enkelin Ute Duddeck und Familie werden an der Gedenkveranstaltung teilnehmen.
Veranstalter ist der Stolpersteine Rastede e.V. in Kooperation mit der KVHS Ammerland und der Kooperativen Gesamtschule Rastede.
Das Bild zeigt das Ehepaar Karl und Dina Röben mit ihren Kindern Paul und Johanna (Foto: privat).
