Am Mittwoch, dem 23. September 2026, werden Stolpersteine vor den Wohnhäusern in der Raiffeisenstraße 16 und 19 in Rastede Stolpersteine verlegt. Sie sollen an die Mitglieder der jüdischen Familien Hoffmann und Pagener erinnern, die von den Nazis verfolgt und vertrieben wurden. Norbert, Anna, Ruth und Ingrid Pagener sowie David und Siegfried Hoffmann wurden ermordet. Arend, Carla und Hermann Hoffmann konnten nach Australien fliehen. Angehörige der Familie Hoffmann reisen aus Australien an, um der Verlegung der Stolpersteine beizuwohnen.
Die Versammlung zur feierlichen Stolpersteinverlegung beginnt um 12.00 Uhr mit einer Kundgebung auf dem Schulhof der KGS Rastede in der Wilhelmstraße. Dabei informieren Schüler*innen über das Schicksal der verfolgten, vertriebenen und ermordeten Familienmitglieder. Anschließend begeben sich die Teilnehmenden als Demonstrationszug gemeinsam zu den ehemaligen Wohnhäusern der jüdischen Familien in der Raiffeisenstraße, um neben den frisch verlegten Stolpersteinen Bilder und Kerzen aufzustellen.
Auf der Webseite des Projekts „Radeln gegen Rassismus“ gibt es ausführliche Informationen über die jüdische Familie Hoffmann und die jüdische Familie Pagener aus Rastede.
